Freitag, 27. Dezember 2013

"Der Gott des Todes" von Patrick Satters - Vom Tode, Glück, Naivität und Klugheit!



http://patricksatters.wordpress.com/der-gott-des-todes/
Der Gott des Todes
Reich der Götter 1
Pattrick Satters
Fantasy
322 Seiten
Erscheinungsdatum: 03.11.2013
CreateSpace Independent Publishing
ISBN-13: 978-1475111309


Azur wird nach seinem Selbstmord als Todesengel wiedergeboren, dazu verdammt für alle Ewigkeit in den Einöden der Unterwelt die Seelen der Menschen einzusammeln. Fast aller Erinnerungen an sein menschliches Dasein beraubt, ist Azur nur noch eines geblieben: Die Sehnsucht nach seiner geliebten Frau. Um zu ihr zurückzukehren, muss er der Unterwelt entkommen und das Geheimnis seines Selbstmords offenbaren. Azur begibt sich auf eine Reise voller Mysterien und Gefahren, die ihn mehr kosten könnte, als nur sein Leben. Der Gott des Todes ist der erste Band der „Reich der Götter“-Trilogie.

Fazit:

Das Buch liest sich sehr angenehm, da es einfach aber sehr locker und einladend geschrieben ist. Zu Beginn muss sich der Leser erst etwas einfinden, da es direkt mit Dialogen losgeht zu den man zunächst noch keinen Bezug hat. Das legt sich allerdings nach den ersten paar Seiten.
Die Stimmung ist zunächst etwas bedrückt, aber auch dies ändert sich schnell in eine entspannte und oft lustige Geschichte.

Die Charaktere sind interessant und lebhaft. Der Protagonist Azur ist sehr schlau, wirkt aber regelrecht naiv von Zeit zu Zeit. Das macht ihn sehr sympathisch und es ist nicht schwer als Leser haften zu bleiben. Auch sein Begleiter ist durchaus interessant, wenn auch weniger ausgearbeitet als Azur selbst. Alle Nebenfiguren sind sehr gut beschrieben und vermitteln dem Leser den Eindruck selbst in der Geschichte zu sein. Dennoch folgt man hier eher dem Protagonisten, während die anderen Randgestalten nur zum Ausschmücken der Geschichte da sind. Dies fällt hier jedoch keineswegs negativ auf, da dem Leser permanent neue Stränge geliefert werden, auf die man sich konzentriert.

Die Geschichte ist ungewöhnlich aber begeisternd. Azur ist ein Todesengel und damit sehr unzufrieden. Er möchte wieder leben. Durch eine kluge Idee fordert er den Gott des Todes heraus und startet ein spannendes Spektakel für den Leser, bei dem man kaum aufhört zu staunen.
Immer wieder gerät Azur in Situationen, in den es etwas taktisches Geschick und Voraussicht verlangt. Für den Leser bedeutet dies Rätselspaß und Unterhaltung, denn oft hat man die Möglichkeit selbst auch die Lösung zu kommen, aber meist staunt man doch nur.

Insgesamt war es eine sehr unterhaltsame Lektüre die gerade durch die ganzen rätselhaften Situationen den Leser in ein Stadium versetzt, das an die Kindheit erinnert. Man kann wieder, ich muss es wieder sagen^^, staunen und sich über den Einfallsreichtum des Autors wundern. Alles in Allem hat das Buch viel Spaß gemacht!

Was ich besonders mochte:

Besonders gefallen hat mir der Mix aus Klugheit, Glück und Naivität.


Vielen dank für dieses Rezensionsexemplar an:

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen